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Ein Foto, ein Papier, eine zurecht geschnittene Journaling Karte und 2 kleine Streifen Herzchen-Tesa....schwups fertig sind die Materialien für ein Layout bei dem das Journaling im Vordergrund stehen sollte!
Wenn der Text an eine andere Person gerichtet ist, dann sollte das Gewichtung haben. Das Layout ist dann in erster Linie für diese Person gemacht worden, ob man das Layout nun behält oder abgibt spielt da keine Rolle. Wichtig ist nur, das dieser Gedanke beim Schreiben einzig der angesprochenen Person gilt, so als ob man das Werk dann auch weggeben würde.

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Hast du deinen Zettel mit Fragen vor dir liegen? Nein? Dann aber jetzt mal flott. Tu dir den Gefallen und lies erst weiter, wenn du die Liste geschrieben hast. Wenn du spezielle Fragen dabei hast, die nur auf diese eine Person zutreffen (da habe ich einige in den Kommentaren gesehen), streiche sie - sie sind toll, aber für unser kleines Experiment passen sie leider nicht ;) Fertig? Prima. Jetzt falte den Zettel zusammen. Wenn du magst (und hast) stecke ihn in einen Briefumschlag, kleb ihn zu und beschrifte ihn mit deinem Namen. Den Zettel bzw. Umschlag steckst du heute noch (jetzt gleich) in euren Briefkasten, wo du ihn dann morgen (oder wahlweise auch heute noch) mit der gesamten Post heraus holst. Oh wie schön!! Du hast Post aus der Zukunft! Lies dir die Fragen gut durch und stell dir vor, die kämen tatsächlich aus der Zukunft. Beantworte deiner imaginären Ur-(Ur-) Enkeltochter ihre vielen Fragen. Sie wird sie dir alle stellen wollen, all diese ganzen Fragen. Irgendwann. Ganz sicher. Und du kannst sie ihr beantworten, auch wenn ihr euch nie persönlich kennenlernen werdet. Beantworte ihre Fragen heute schon und immer wieder und immer mehr. Sie wird sich darüber so sehr freuen, wie du dich freuen würdet, hättest du die Chance, Antworten aus der Vergangenheit zu bekommen. Ich hoffe, ich konnte dich mit dieser Aktion zu ein paar Layouts nur über dich inspirieren. Über dich und dein scheinbar "gewöhnliches" Leben, dass so ungewöhnlich und interessant ist, wenn du mal einen Schritt zurück trittst und es mit anderen Augen (denen aus der Zukunft zum Beispiel) betrachtest. Viel Spaß dabei! Kommentare (4) | Zu Favoriten hinzufügen (0) | Aufgerufen: 603 |
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Eine kleine Aufgabe habe ich heute:
Stell dir vor, du hast die Möglichkeit, deiner Ur-Großmutter (oder Ur-Ur-Großmutter) eine Liste von Fragen zu schicken - mit der Aussicht auf Antworten natürlich.
Was würdest du sie fragen?
Was würde dich interessieren?
Wie hat sie gelebt, ihre Kinder erzogen, was hat sie gern gegessen...?
Schreib dir heute (jetzt gleich) all diese Fragen auf. Ein einfacher Notizzettel reicht schon. Und wenn du magst, schreib deine Fragen zusätzlich auch hier in die Kommentare.
Und wenn du jetzt sagst: "Ich würde ja gern, aber ich habe grad überhaupt keine Zeit"... 5 Minuten. NUR 5 Minuten.
Es lohnt sich! Morgen sage ich dir warum!
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Vor allem zu Beginn steht man vielleicht ein bischen auf dem Schlauch wie man beginnen soll. Am einfachsten ist es die "w" Fragen zu beantworten:
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WER ist auf dem Foto zu sehen
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WANN ist das Foto gemacht worden
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WO ist das Foto gemacht worden
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WAS passierte hier gerade, welches Ereigniss hat hier statt gefunden
Es müssen natürlich nicht alle Fragen beantwortet werden, aber je mehr Informationen man gibt, desto interessanter ist das Layout auch für den späteren Betrachter...denkt immer daran, es geht darum Erinnerungen zu konservieren! Und auch wenn man erstmal denk: ach das vergesse ich nicht ... wisst ihr das in 20 Jahren noch, wissen es später eure Kinder ohne diese Information? Die "W" - Fragen sind also ein absolutes Basic.
Die Antworten können direkt auf das Layout geschrieben werden oder mit Hilfe eines Stempels strukturiert werden. Sie können wie gesagt alleine stehen oder in einem unfangreicherem Jouranling unter gebracht werden.
Bei dem Layouts sieht man eine Kombination aus Laber/Date -Sticker die Fakten kurz und knapp darstellen und einen fließenden Text für die Frage "was" hier passiert ist.

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Habt ihr euch einmal gefragt was das Wort "Journaling" eigentlich heißt? Oder habt ihr es hingenommen als einen weiteren spannenden Ausdruck aus der Welt des Scrapbookings? "Naja, halt schreiben von Text oder so" kommt oft als Antwort. Aber es ist mehr als "halt so". Journaling ist die Seele eurer Arbeit und es ist wichtig, dass man sich darüber bewußt ist. Das geschriebene Wort belebt das Foto, zeigt dem Betrachter, wieso gerade dieses Foto, diese Situation, dieser Teil aus dem eigenen Leben besonders ist. Durch das Zusammenspiel von Fotos, Papieren und Verzierungen unterscheidet es sich auch von einem chronologisch verfassten Tagebuch. Alles multipliziert sich in ihrer Wirkung durch das individuelle Zusammenspiel der Materialien und dem Titel sowie dem Journaling.
Das Journaling soll Erinnerungen, Emotionen, Gedanken und alltägliche Gegebeheiten konservieren. Egal ob handschriftlich oder mit dem PC, egal ob ein Wort oder ein ganzer Roman, egal ob offen oder versteckt, egal ob mit Rechtschreibefehlern oder schiefen Buchstaben, es ist immer automatisch authentisch. Es muss nicht offensichtlich perfekt sein, das ist es nämlich von ganz allein, denn es gehört zu euch und der Geschichte des Bildes. Also traut euch ruhig etwas mehr, es ist ganz einfach.
Im folgenden werden wir euch verschiedene Möglichkeiten des Journalings vorgestellen, wie man es unterbringen kann, welche Hilsmittel und Techniken man nutzen kann. Wir werden hier unendlich viele Impulse liefern, wie und worüber man schreiben könnte. Layouts, Minibooks und Geschenkideen werden uns dabei Fotomodell stehen.
Hier schon mal ein Einblick wie vielfälltig die kleinen Helfer sein können:
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Sticker so weit das Auge reicht
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als ganze Bögen zum zerschneiden, sehr günstig
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Journaling Blöcke mit vielen Seiten unterschiedlicher Formen und Farben
 
und dann noch eine Runde weil es so schön ist...
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Karten und Tags
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Spots und Sprouts
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Stempel in Hülle und Fülle
 
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Schnappt euch eure Kinder und führt mit Ihnen ein Interview. Ich habe mit meiner 5jährigen Tochter folgende Fragen zusammen beantwortet:
- Ich kann ...
- Ich bin ...
- Ich liebe ...
- Ich hasse ...
- Ich esse und trinke gern ...
- Ich lese, höre und schaue gern ...
- Das ist typisch für mich ...
- Ich kann noch nicht bzw. nicht gut ...
Die Antworten habe ich gleich mit dem Computer geschrieben und später auf 6"x6" großem Papier ausgedruckt. In diese kleinen Alben einstecken, fertig. In einem Jahr machen wir das wieder, hat Lilly gesagt. Bin gespannt, wie lange sie das noch mitmacht . In der Galerie gibt es das komplette Album zu sehen.

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