ThemenThemen Scrap News stellt vor Bücher & Zeitschriften
Bücher & Zeitschriften
Kennt ihr schon den Blog von Sweet Paul oder das geniale gleichnamige Online-Magazin? Die Fotos sind eine Augenweide, die Ideen genial, die Rezepte lecker. Ich könnte stundenlang nur so blättern und staunen, wohlwissend, dass ich das nie so hinbekommen werde ... aber egal, mir reicht es schon, einfach nur zu schmökern ... das macht mich glücklich.
Kennt ihr noch andere Magazine dieser Art? Ich würde mich über eure Tipps freuen. Ich habe schon mal eine Linkliste begonnen:
Ich für meine Wenigkeit habe jetzt noch ein Date - und nur die liebe Sandra weiß, wohin ich jetzt verschwinde. Danke nochmal, das war eine so liebe Überraschung heute im Briefkasten.
Das Paradies für Scrapbooker sind die USA? Viel näher, zumindest was Zeitschriften angeht, ist Frankreich. Im Urlaub sind mir in (größeren) Supermärkten gerade 8 reine Scrapbooking-Zeitschriften über den Weg gelaufen! Allgemeine Kreativ- oder Karten-Magazine mit Scrapbook-Artikeln nicht mitgezählt. Und das sind wirklich professionell gemachte Medien, keine "besseren Schülerzeitungen".
Scrapbooking ist in Frankreich auf jeden Fall verbreiteter als bei uns. Aber natürlich kann man sich fragen, was in Frankreichs Verlags- & Druckwesen so anders ist, dass derart viele gedruckte Medien (teilweise schon längere Zeit) nebeneinander existieren können. Vor allem, wenn man es mit dem jüngsten Zeitschriften-Sterben im Mutterland des Scrapbookings vergleicht. Keine der französischen Scrap-Zeitschriften erscheint allerdings monatlich, sondern 4 bis 6 mal im Jahr und erkennbar ist, dass die meisten Zeitschriften auf viel persönlichem Engagement basieren.
Mein persönlicher Favorit ist die Esprit Scrapbooking (frische Aufmachung, prallgefüllt mit tollen Werken und Anleitungen), gefolgt von Histoire de Pages (Vielfalt an Stilen, Techniken und Herstellern), EntreARTistes (viel Freestyle, Top-Scrapbooker wie Severine DiGiacomo), Moments Scrapbooking (viele 3-D-Objekte und Anleitungen, vor allem im Shabby/Vintage-Stil und das in einem handlichen Format) sowie die gerade zum ersten Mal erschienene Carnets de Scrap (vom gleichen Verlag wie Esprit Scrapbooking und ebenso professionell & vielfältig, aber eher Vintage Stil).
Diese Zeitschriften bieten zumindest das, was ich von einem guten Medium zu meinem Hobby erwarte: Vielfalt an Stilen, ansprechende Werke, neue Techniken & Produkte und die ein oder andere Anleitung. Die anderen Zeitschriften Scrap pour tous , Creation Scrapbooking (keine eigene Website) und Passion Scrapbooking werden diesem (meinem) Anspruch aus meiner Sicht nicht gerecht. Scheinbar gibt es zumindest noch ein weiteres Magazin, Le Monde du Scrap, aber die habe ich nicht gefunden.
Mein Französisch ist alles andere als gut, aber zum Glück geben beim Thema Scrapbooking ja die Bilder den Ausschlag und das Vokabular ist englischlastig. Und nebenbei trainiere und verbessere ich mit dem Wörterbuch in Griffweite meine Sprachkenntnisse. Selbst mit wenigen Französisch-Grundkenntnissen lohnt sich meiner Ansicht der Kauf.
Wenn ihr mal in Frankreich seid, kann ich euch also nur empfehlen mal einen Blick ins Zeitschriftenregal zu werfen! Ansonsten lassen sich die meisten Zeitschriften auch aus Deutschland zu einem bezahlbaren Preis abonnieren.
Das Buch kommt in handlichem Format. Der besondere Clou: Es ist von beiden Seiten aus lesbar - nach der Hälfte ändert sich die Richtung, so dass die zwei Themenbereiche "Bücher" und "Spielzeug" klar getrennt sind. Schnell wird beim Anlesen deutlich, dass Esther K. Smith ihre Leser motivieren will einfach loszulegen und (sich) auszuprobieren - ohne viel Werkzeug. Eigentlich empfiehlt sie nur eine scharfe Schere.
Inhalt:
Innerhalb der zwei Themenbereiche ist das Buch struktiert nach den verschiedenen Macharten. Diese sind mit illustrierten Anleitungen und Beispielfotos anschaulich erklärt. Zum Thema "Bücher" gibt es drei Kapitel - "Pop", "Flip" und "Fold" - mit insgesamt 19 Anleitungen. Zu den Papier-Spielzeugen enthält das Buch 13 Anleitungen, die sich auf die drei Kapitel "Reveal", "Flex" und "Snap" aufteilen.
Fazit:
Das Buch bietet raffinierte Ideen für alle, die gern Neues ausprobieren und einfach Lust haben mit Papier zu spielen. Schnelle Sachen, die sich mal eben falten lassen sind genauso enthalten wie aufwändigere Geschichten. Einige Techniken wie "Himmel & Hölle" oder Daumenkinos kennt man vielleicht noch aus Kindertagen, aber vermutlich nicht in dieser künstlerischen Umsetzung. Esther K. Smith inspiriert mit Stil und vielen liebevollen Details.
Durch Zufall bin ich auf die Bücher von Esther K. Smith gestoßen - eines möchte ich euch heute näher vorstellen: How to Make Books.
Der erste Eindruck:
"How to Make Books" von Esther K. Smith handelt vom Buchbinden, wie der Name schon sagt - ist aber ansich schon eine Augenweide: Außen Graupappe mit eingeprägtem Titel und gelbes Buchbindeleinen auf dem Rücken, innen illstruierte Step-by-Step-Anleitungen. Und der Klappentext verspricht, dass man den "inner bookbinder" in sich entdecken wird. OK, dann schauen wir mal genauer ...
Inhalt:
Das Buch bietet sieben Kapitel zu verschiedenen Techniken des Buchbindens plus Einführung, Bezugsquellen und Lesetipps. Schwierigkeitsgrad und Aufwand steigern sich dabei: Im 1. Kapitel gibt es fünf Varianten, wie sich auf einfache Art aus einem einzelnen Blatt ein Buch bzw. Heft falten lässt. Kapitel 2 bis 4 zeigen mehrere Möglichkeiten der einfachen Bindung. Das 5. Kapitel dreht sich um kreative Symbiosen verschiedener Bindungsarten. Und die letzten beiden Kapitel behandeln aufwändigere Techniken ("longer, multi-signature") wie die koptische Bindung. Insgesamt werden 31 verschiedene Bücher mit ausführlicher Anleitung erklärt. Ganz klar: hier stehen die Techniken im Vordergrund. Zudem streut Esther K. Smith noch ergänzende Tipps zum Thema ein.
Fazit:
Alle, die Spaß und Interesse am Buchbinden haben (und des Englischen mächtig sind), werden bei diesem Buch leuchtende Augen bekommen! Zumindest mir ging's so - gleich beim ersten Durchblättern dachte ich: "Womit zuerst anfangen? Wie wär's mit dem Travel Journal von Seite 95 für den nächsten Urlaub?"
Das Buch ist gleichermaßen für Anfänger, die verschiedene Techniken
testen wollen, wie für Geübte, die originelle Ideen suchen, gedacht. Alles in allem ein empfehlenswertes Standardwerk für Hobby-Buchbinder (oder die, die es werden wollen)!